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  • Tag 2: Die World Relays von Rennen zu Rennen
© Dirk Reps

Schlussläuferin Hannah Mergenthaler brachte den Stab über 4x400 Meter nach einem Wechselproblem als Dritte des B-Finals ins Ziel

| Yokohama

Martin Neumann

Am zweiten Tag der World Relays in Yokohama (Japan) werden in sieben Finals die Sieger ermittelt. In drei davon ohne deutsche Beteiligung. Hier lesen Sie die Zusammenfassungen dieser drei Entscheidungen.

 

 

4x400 Meter Frauen

Ein vermasselter Wechsel kostet das WM-Ticket

Der letzte verpatzte Wechsel hat die deutschen Langsprinterinnen die direkte Qualifikation für die WM im Herbst in Doha (Katar) gekostet: Schlussläuferin Hannah Mergenthaler (MTG Mannheim) bekam den Stab von Ruth Sophia Spelmeyer zunächst nicht zu fassen, drehte sich um die eigene Achse und lief erst mit Verspätung los. Dadurch konnten die knapp führenden Niederländerinnen einige Schritte enteilen. Der Sieg im B-Finale war ihnen mit 3:29,03 Minuten nicht mehr zu nehmen. Auf der Zielgeraden überspurtete Belgiens Schlussläuferin Camille Laus (3:31,71 min) auch noch Hannah Mergenthaler.

So blieb dem deutschen Quartett mit 3:31,89 Minuten nur der diesmal „undankbare“ dritte Platz. Denn die Top 10 über 4x400 Meter – die acht Finalisten des A-Finals und die beiden schnellsten Staffeln des B-Finals – buchen direkt das Ticket für die WM in Doha. "Platz elf ist genau einen Platz an der Quali vorbei und wir waren schon sehr enttäuscht", sagte Bundestrainerin Claudia Marx. "Jetzt gilt es, eine gute Jahresplanung zu machen und nochmal eine gute Staffelleistung zu zeigen, damit wir über das Worldranking unter die besten 16 Staffeln kommen!" Über die Weltrangliste werden noch sechs weitere Doha-Startplätze vergeben.

Im Gegensatz zum Vorlauf am Samstag (3:30,32 min) ersetzte Laura Müller (LC Rehlingen) an Position zwei Corinna Schwab (LG Telis Finanz Regensburg). Die Rehlingerin übernahm den Stab von Startläuferin Luna Bulmahn (Eintracht Hannover) und führte die deutsche Staffel mit einem couragierten Rennen auf den zweiten Platz.

Das A-Finale war an Spannung kaum zu überbieten: Zwar lag Europameister Polen beim letzten Wechsel in Führung, doch Justyna Święty-Ersetic musste Jamaika auf der Gegengeraden passieren lassen. Die Entscheidung fiel jedoch erst 150 Meter später. Die Polin in ihrem dritten 400-Meter-Rennen binnen 24 Stunden hatte auf die Zielgeraden am meisten zuzusetzen und sicherte ihrer Staffel in 3:27,49 Minuten den Titel vor den USA (3:27,65 min) und den starken Italienerinnen (3:27,74 min). Für die USA war es das erste Mal bei der vierten Austragung der World Relays, dass sie über 4x400 Meter der Frauen einen Titel verpassten. 

4x400 Meter Männer

DLV-Staffel steigert sich und läuft im B-Finale auf Platz sechs

Auf zwei Positionen im Vergleich zum Vorlauf am Samstag wurde die deutsche Staffel verändert: Tobias Lange (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Torben Junker (LG Olympia Dortmund) wechselten von der Mixed-Staffel ins Männer-Quartett. Beide besetzten die ersten beiden Positionen und brachten den deutschen „Vierer“ ins Rollen. Es folgten Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth) und Johannes Trefz (TSV Gräfelfing), die bereits im Vorlauf im Einsatz waren.

Mit 3:05,35 Minuten steigerte sich die DLV-Staffel im Vergleich zum Vorlauf um knapp eine Sekunde und belegte im B-Finale Platz sechs. Im Kampf um den wichtigen zweiten Platz und die damit verbundene direkte WM-Qualifikation konnten die deutschen Langsprinter allerdings nicht eingreifen. Mit 3:02,87 und 3:02,99 Minuten sicherten sich Italien und Frankreich die Doha-Tickets. Bis kurz vor dem Ziel hatte der mehrmalige Hallen-Weltmeister Pavel Maslak für Tschechien das B-Finale angeführt, doch auf den letzten 50 Metern brach er ein und kam nur als Dritter ins Ziel (3:03,79 min). Überraschend müssen auch die starken Viertelmeiler aus Polen in Sachen WM-Qualifikation nachsitzen. In 3:05,91 Minuten belegte das polnische Quartett nur den siebten Platz im B-Finale.

Im A-Finale gab es wie bei den Frauen eine große Überraschung. Trinidas Schlussläufer Machel Cedenio fing Paul Dedewo (USA) quasi auf dem Zielstrich noch ab und sicherte seinem Land in 3:00,81 Minuten den Titel. Da die USA aufgrund eines Wechselfehlers allerdings später disqualifiziert wurden, gingen die weiteren Medaillen an Jamaika (3:01,57 min) und Europameister Belgien (3:02,70 min). Durch die Disqualifikation der USA sicherte sich auch Tschechien das Doha-Ticket.

4x100 Meter Männer

Brasilien sticht USA und Großbritannien aus

Zum Abschluss der World Relays in Yokohama gab es noch einmal eine große Überraschung. Im Finale über 4x100 Meter machten Brasiliens Sprinter in 38,05 Sekunden sensationell das Rennen. Zwar kam der neue US-Sprintstar Noah Lyles noch bis auf zwei Hundertstel an den Brasilianer Paulo André Camilo de Oliveira heran. Vorbeiziehen konnte er aber nicht mehr.

Bronze sicherte sich Weltmeister Großbritannien mit 38,15 Sekunden. Auch über Platz drei entschieden wenige Zentimeter. Denn China musste sich nur um eine Hundertstel geschlagen geben. Keine Chance auf eine Medaille hatte die (ehemalige?) Sprint-Nation Jamaika. Mit 38,88 Sekunden belegte der Weltrekord-Inhaber nur Platz sechs. Die deutsche Staffel war am Samstag im Vorlauf mit 38,91 Sekunden ausgeschieden.

Mehr:

Die World Relays im Livestream

 

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